Sachsen-Anhalt-Liga männliche Jugend A BSV 93 Magdeburg gegen HSV Magdeburg 43:22(24:11)

Stadtderby geht klar an den BSV 93

Derbytime im AEG. In der Sachsen-Anhalt-Liga mJA standen sich am frühen Sonntagnachmittag mit dem BSV 93 und dem HSV die beiden Magdeburger Vertreter der Liga gegenüber. Doch rieben sich Gastgeber und Zuschauer verwundert die Augen, als die Mannschaft des HSV mit nur 7 Spielern (incl. Torhüter) in der Halle auflief. Genauso ungleich wie das Verhältnis der Spieler sollte auch der folgende Spielverlauf sein. Nach Anwurf durch die Gäste landete der erste Angriff am Außennetz des BSV-Kastens. Den Gegenstoß verwandelte Niklas Zierau noch in der ersten Spielminute zum 1:0 für die Hausherren. Bis zur 8. Spielminute und dem 3:3 hielten die Jungs des HSV sowohl Ergebnis als auch Spielverlauf weitgehend offen, ehe die BSV`ler erstmals durch Treffer von Georg Siebenwirth (4:3/8.) und Lukas Scheerenberg (5:3/9.) mit zwei Toren in Front gingen, wobei beiden Mannschaften zu diesem Zeitpunkt schon so einige Würfe auf das jeweilige gegnerische Tor nicht gelungen waren. Ungeachtet der doch recht hohen Fehlerquote ließ sich die Staat-Sieben nicht beirren und zog Tor für Tor davon. Nach 16 Minuten stand es mit dem dritten Treffer von Georg Siebenwirth so bereits 13:6. Zeit, die Spieler auf Seiten des BSV nach und nach zu wechseln. Die frisch ins Spiel gekommenen Jungs, knüpften nahtlos an das Spiel der Mannschaftskameraden an. Nach einem Pass quer über das Feld fiel in der 21. Minute durch Tom Strobel die erstmalige 10-Tore-Führung zum 17:7. In den folgenden Minuten bewies Justin Willitzki, der seit der 20. Spielminute das BSV-Tor hütete, ein glückliches Händchen für den Ball, den er gleich viermal hintereinander effektiv entschärfen konnte. Mit seinem Treffer zum 24:11 beendete Tim Steffen die erste Halbzeit. Durchgang zwei begann mit einem Siebenmeter nach Foul am Kreis für die BSV´ler, der jedoch nicht den Weg ins Tor fand. So fiel der erste Treffer dieser Halbzeit in der 32. Minute für den HSV zum 24:12, umgehend beantwortet durch das 25:12 aus dem Rückraum durch Julian Schmälzlein. Ab der 39. Spielminute wechselte Tristan Staat von der Seitenlinie aus wieder verstärkt die Spieler von der Bank ein. Den 30. Treffer der Partie netzte unmittelbar danach Jonas Volkland in der 41. Minute zum 30:17 ein. Die unbestritten schönste Szene des Spiels sahen Zuschauer und Betreuer dann in der 51. Minute, nachdem Andy Beinhoff in der Deckung ein Zuspiel des HSV auf Linksaußen wegangelte, über das Spielfeld sprintete und den Ball nach einem gekonnten Dreher um den Torhüter herum im Netz unterbrachte. Trotz deutlich gestiegener Fehlerquote in den Reihen der Hausherren brannte an diesem Nachmittag nichts mehr an. Letztlich endete das Derby beim Spielstand von 43:22.

BSV 93: F. Walter; J. Willitzki; O. Becker (2); A. Beinhoff (6); P. Meincke (2), L. Scheerenberg (4); J. Schmälzlein (3); G. Siebenwirth (7); T. Steffen (11/1); T. Strobel (1) ; Jonas Volkland (2); N. Zierau (5/2)